Liebe Schülerinnen und Schüler,

wir, die Klasse 9b des Helene Lange Gymnasiums, haben uns im Politikunterricht verschiedene Berufsorientierungsseiten angeguckt und sie bewertet. Wenn ihr unsere Kurzbeschreibungen und Bewertungen lesen wollt, dann klickt einfach auf die Bilder.

Viel Spaß bei Stöbern,

die Klasse 9b

 

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Studien- und Berufsorientierung (StuBO) am HLG

 

 

0. Vorwort

 

 

Hier findet sich unsere Konzeption zur Studien- und Berufswahlorientierung. Aktuelle Termine und Informationen finden Sie hier:

Informationen und Termine

Berufsinformationsabend am HLG: SChülerinnen informieren sich aus erster Hand.

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1. Zielsetzung [1]

 

Die Schüler sollen befähigt werden, „eigene Entscheidungen im Übergang zum Erwerbsleben vorzubereiten und selbstverantwortlich zu treffen“, „individuelle fachliche Interessen und Fähigkeiten ohne frühzeitige Einschränkung durch tradiertes Rollenverhalten selbstbewusst weiter zu entwickeln. Im Sinne individueller Förderung sollen Schülerinnen und Schüler den Übergang von der Schule in den Beruf verstärkt als Anschluss und nicht als Abschluss erleben.”

 

Wir wollen die Schüler dazu befähigen

  • die eigenen Stärken, Fähigkeiten und Interessen zu erkennen
  • persönliche Entwicklungsperspektiven und Berufschancen zu erkennen
  • Kenntnisse und Einblicke der Berufs- und Arbeitswelt zu erlangen

und auf dieser Basis eine reflektierte Studien- und Berufswahlentscheidung zu treffen.

 

2. Besondere Angebote in der Sek I

 

Die Beruforientierung in der Sek I hat sich vor allem den Schwerpunkt gesetzt individuelle und fachliche Interessen und Fähigkeiten zu wecken, die Anforderungen der Arbeitswelt zu verdeutlichen und mit den eigenen Fähigkeiten abzugleichen, erste Einblicke in die Berufswelt zu geben und den Prozess einer Berufswahlentscheidung beispielhaft mit Blick auf Schülerbetriebspraktikum durchzuspielen.

 

2.1. Berufsorientierung und Berufserkundung durch den Fachunterricht

 

Da die Schüler gerade im Fachunterricht die Zeit und Möglichkeit haben, ihre individuellen Interessen zu entwickeln und zu reflektieren, ist dieser für die Berufwahlorientierung von großer Bedeutung. Die einzelnen Fächer nehmen mit großem Engagement ihre Verantwortung wahr.

 

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2.2. Der Berufswahlpass

 

Der Berufswahlpass soll helfen, Antworten zu finden und einen roten Faden für die Beruforientierung des einzelnen Schülern liefern:

  • Wo liegen meine Fähigkeiten und Stärken?
  • Welcher Beruf passt zu mir?
  • Wo kann ich mich bewerben und was passiert in einem Vorstellungsgespräch?
  • Woher bekomme ich die Information und Unterstützung, die ich brauche?
  • Was sind die nächsten Schritte in meinem Berufswahlprozess?

Im Berufswahlpass werden im Rahmen der Berufsorientierung und des Fachunterrichts erworbene Fähigkeiten, fachspezifische Interessen, trainierte Kompetenzen und erbrachte Leistungen dokumentiert. Die Schüler können den Berufwahlpass oder Teile daraus (z.B. Nachweise über Praktika, erworbene Zertifikate, Urkunden über Teilnahmen an besondern Fachveranstaltungen) bei ihren Bewerbungen nutzen. Der Berufswahlpass gibt den Schülern, den Eltern und der Berufsberatung einen Einblick in die bisherigen Aktivitäten und den Entscheidungsprozess der Schüler.

Für das Schülerbetriebspraktikum ist der Berufswahlpass ein wichtiger Begleiter. Spezielle Seiten mit Tipps und Informationen, sowie Materialien zur Gestaltung und Strukturierung der Praktikumsmappe werden zur Verfügung gestellt. Seiten zur Dokumentation und einer Kurzbeurteilung durch den Praktikumsbetrieb sind vorhanden.

 

2.3. Das Schülerbetriebspraktikum

 

Zielsetzung

 

Das Schülerbetriebspraktikum in der Jahrgangsstufe 10 am Helene-Lange-Gymnasium ist ein wichtiger Baustein unseres Konzepts zur Berufsorientierung.

Es dient nicht in erster Linie der Berufsfindung oder -vorbereitung für Abgänger nach der Klasse 10, kann aber erfahrungsgemäß durchaus für einzelne Schüler diesen Effekt haben.

Das Ziel des Schülerbetriebspraktikums ist dennoch vielmehr die Berufswahlorientierung im Rahmen des gymnasialen Bildungsauftrages. Es soll grundsätzlich Einblicke in eine  Arbeitswelt im Wandel ermöglichen. (BASS Abs. 6 (1)), wobei funktionale und berufskundliche Fragen neben sozialen und ökologischen im Mittelpunkt stehen des Schülerbetriebspraktikums stehen. Um unsere Schüler fachkompetent und strukturiert darauf vorzubereiten einen intensiven und erkenntnisreichen Einblick in die Arbeitswelt zu erhalten, kooperieren erfahrene Lehrerinnen und Lehrer der Fächer Politik/Wirtschaft und Sozialwissenschaften während der drei Phasen unseres Konzepts für das Schülerbetriebspraktikums in der Jahrgangsstufe 10 interdisziplinär mit Lehrkräften anderer Fächer.

 

Phase I: Vorbereitung und Organisation

 

a) Unterrichtliche Vorbereitung

 

Die Vorbereitung und Organisation des Schülerbetriebspraktikums ist schwerpunktmäßig in den Politikunterricht der Klasse 9 eingebunden. Hier werden den Schülern z.B. ökonomische Grundbegriffe, Einblicke in Arbeit und Beruf in einer sich verändernden Arbeitswelt sowie Formen und Funktion von Unternehmen vermittelt. Auf Basis dieser Aspekte erstellen die Schüler in der Jahrgangsstufe 9 eine Betriebspraktikumsmappe, die es ihnen ermöglicht ihre Erkundung strukturiert zu dokumentieren.

Zudem werden weitere wichtige Aspekte interdisziplinär erarbeitet.

 

Im Deutschunterricht der Klasse 9 erfolgt eine intensive Vorbereitung auf Bewerbungsgespräche durch Rollenspiele/AC-Simulationen. Zudem erhalten die Schüler in diesem Zusammenhang Einblicke in die Themen „Sprache und Höflichkeit“ und „Grundlagen des Wesens der Kommunikation“, um sprachlich situationsadäquat handlungsfähig zu sein.

Weiterhin stehen im Fach Englisch sowie im Differenzierungskurs Business English, der Vermittlung interkultureller Handlungsfähigkeit im Bereich From school to work Rechnung tragend, die Themen Applying for a job, writing a letter of application, im Fokus des unterrichtlichen Handelns.

Zudem werden berufskundliche Orientierungsangebote in den MINT-Fächern, z.B. ein Besuch der DASA im Rahmen des Physikunterrichts, bereitgestellt.

 

b) Organisatorische Aspekte

 

Neben der interdisziplinären unterrichtlichen Behandlung des Themas „Arbeitswelt“ werden die Schüler des Helene-Lange-Gymnasiums im Rahmen der Vorbereitung und Organisation des Schülerbetriebspraktikums strukturiert dabei unterstützt einen geeigneten Praktikumsplatz zu finden:

Januar / Februar:

Einladung Eltern & SuS zur zentralen Informationsveranstaltung über Ziele, Organisation und Rahmenbedingungen des Praktikums und Vorstellung des Zeitplans

 

Ab Februar:

Aushändigung der Bewerbungsformulare an die Schüler

Die Schüler suchen Praktikumsplätze im Rahmen der seit der zentralen Informationsveranstaltung bekannten Vorgaben

 

Ab März:

Regelmäßige Rückmeldung an die Schüler über verbindlich bestätigte Praktikumsplätze durch die Studien- und Berufswahlkoordinatoren

 

Mai / Juni:

Besuch des Berufsinformationszentrums (BIZ) der Agentur für Arbeit

Ab Juni:

Hilfestellung für Schüler, die bis dato keinen Praktikumsplatz gefunden haben, mithilfe der schulinternen Betriebsdatenbank

 

April/Juli:

Unterrichtliche Vorbereitung der Schüler (schwerpunktmäßig im Fach Politik, s.o.)

 

Phase II: Durchführung des Praktikums

 

Das zweiwöchige Schülerbetriebspraktikum ist an die Herbstferien angelagert und kann um eine freiwillige, zusätzliche Woche auf 3 Wochen verlängert werden.

Parallel erfolgt während des Praktikums die Anfertigung eines Praktikumsberichtes durch die  Schüler, in welchem sie ihre Erfahrungen dokumentieren und kritisch reflektieren.

Die ehemaligen Fachlehrer im Fach Politik/Wirtschaft aus der Jahrgangsstufe 9, die die Vorbereitung auf das Praktikum durchgeführt haben, betreuen die Schüler auch während des Praktikums, um die Arbeit im Rahmen der schwerpunktmäßig in ihrem Fach erfolgten Vorbereitung auf das Betriebspraktikum in der Praxis fortzusetzen.

Ein Besuch der Schüler während der Praktikumszeit durch die betreuenden Lehrkräfte dient zur Beratung und zur Schärfung der individuellen Erfahrungsperspektive am Praktikumsplatz. Es erfolgt hierbei der strukturierte Austausch über die persönlichen Erwartungen anhand eines von den Schülern zu bearbeitenden Erwartungsrasters.

 

Phase III: Nachbereitung & Evaluation

 

Der Praktikumsbericht und seine Beurteilung ist Anlass zu einer ausführlichen und tiefgehenden Reflexion der ersten Erfahrungen der Schüler mit der Arbeitswelt. Es erfolgt zunächst eine ausführliche Auswertung und Begutachtung des Praktikumsberichtes durch den betreuenden Fachlehrer anhand im Vorfeld des Praktikums transparent vermittelter Bewertungskriterien. Zudem werden Wandzeitungen erstellt, die gemeinsam mit ausgewählten Praktikumsmappen am Tag der offenen Tür unserer Schule präsentiert werden.

Im Anschluss wird ein Austausch über die Praktikumserfahrungen mit dem nachfolgenden Jahrgang im Rahmen einer Schülerinformationsbörse (peer-to-peer-learning) durchgeführt, um zukünftigen Praktikanten frühzeitig und schülerorientiert erste Informationen zum Schülerbetriebspraktikum zu vermitteln.

 

2.4. Weitere Angebote im Rahmen der Berufsorientierung

 

BMW

Die BMW Niederlassung Dortmund bietet sowohl im kaufmännischen als auch im technischen Bereich Unterstützung bei der Berufsfindung in Form von der Bereitstellung von Praktikumsplätzen an. Ebenso besteht das Angebot, an einem Testtraining für ein Bewerbungsverfahren teilzunehmen. Außerdem stellt BMW in regelmäßigen Abständen die Waschanlage zur Verfügung. Unsere Schüler der Oberstufe organisieren selbstständig einen Car-Wash-Day dessen Erlös in die Abiturfinanzierungskasse einfließt.

 

WILO

Mit der Firma WILO SE besteht eine langjährige Zusammenarbeit. Regelmäßig finden Betriebserkundungen in Form von Besichtigungsgängen statt. Am Anschluss daran stellen die Auszubildenden ihre Tätigkeiten innerhalb des Betriebes vor. Außerdem besteht das Angebot an einem betriebsinternen Test- und Bewerbungsverfahren teilzunehmen. In diesem Rahmen können sich die Schüler eigeninitiativ bei der Firma vorstellen und dieses Verfahren ohne schulische Betreuung durchlaufen. Anschließend erhalten sie ein Feedback, das sich an einer realistischen Bewerbungssituation orientiert.

 

2.5. Berufswahlfahrplan für die Sek I

 

zum download

Berufswahlfahrplan_Sek_I.pdf


3. Besondere Angebote in der Sek II

 

Die Berufswahlkoordinatoren organisieren für die Schüler der Oberstufe ein gestaffeltes, sich an der Wirklichkeit der Schüler orientierendes Berufs- und Studienerkundungsprogramm. Dieses Programm ist so aufgebaut, dass es sich mit fortschreitender Annäherung an das Abitur auf die Studienwahlorientierung ausrichtet.

 

3.1. Das Programm der Studienwahl- und Berufsorientierung außerhalb des Unterrichts

 

 

Zu Beginn der Oberstufe wird ein Selbstmanagementsseminar in Kooperation mit dem BCI-Lehrstuhl an der Technischen Universität Dortmund durchgeführt. In diesem Zusammenhang wird der Berufswahlpass für die Sekundarstufe II eingeführt.

Ende Januar / Anfang Februar verpflichten wir die Schüler zur Teilnahme an der Berufs-Informationsveranstaltung der Rotarier, die in der Industrie- und Handelskammer stattfindet. Nach den Sommerferien organisieren wir eine Eltern- und Ehemaligen-Berufsinformationsbörse, an der sowohl unsere Kooperationspartner, ehemalige Schüler, Eltern und Freunde des Hauses teilnehmen. Außerdem nehmen wir an der landesweiten Woche der Hochschulorientierung teil, der Schwerpunkt liegt hier in der Qualifikationsphase I. Wir empfehlen den Besuch an den Bochumer Hochschuletagen. Neben dem Besuch ausgewählter Lehrveranstaltungen wird eine allgemeine Studieninformation geboten.

Das Arbeitsamt führt in der Mitte des Schuljahres ein Test- und Bewerbungstraining durch, ergänzt wird dieses Angebot durch unsere Kooperationspartner. Der zuständige Berufsberater Herr Löser informiert zum Thema: „Wege nach dem Abitur in Studium und Beruf“. Er bietet regelmäßige Termine zur individuellen Berufsberatung in der Schule an. Zeitnah zum Abitur

informiert Herr Löser über die Zugangsmöglichkeiten und die Online-Bewerbung zum Studium.

Bei eigenem Interesse können Angebote zum Assessmentcenter-Training privater Anbieter in die Schule geholt werden. Teilnahme an einem Berufseignungstest ist möglich, z.B. bei unseren Kooperationspartnern, die auch eine freiwilliges Praktikum in den Ferien unterstützen.

 

3.2. Studien- und Berufswahlorientierung im Fachunterricht der Oberstufe

 

Die Studien- und Berufskoordinatoren greifen auf vielfältige Unterstützung aus den einzelnen Fachschaften zurück. Dadurch können wir die individuellen Interessen der Schüler gezielter erreichen und praxisnah und schülerorientiert auf Studium und Beruf vorbereiten. Gerade auch in diesem Bereich leisten unsere Kooperationspartner wertvolle Unterstützung. Angebote der Kooperationspartner

 

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3.3. Weitere Angebote

 

Fachbereich BCI

 

Ziel der Kooperation ist der gegenseitige Austausch von Wissen und Erfahrungen in Bezug auf das Studium der vom Fachbereich BCI angebotenen Studiengänge. Die ingenieurwissenschaftlichen Studien- und Berufsfelder sollen besser bekannt gemacht werden, damit sich geeignete Schüler auf der Grundlage fundierten Wissens zur Aufnahme solcher Studiengänge entscheiden können.

BCI nimmt in diesem Zusammenhang regelmäßig an der Berufsinformationsbörse, die an unserer Schule stattfindet teil. Unsere Schüler werden zu CampIng, Campusfest, Schupperuni und Girl’s day eingeladen. Auch eine Betreuung von Facharbeiten wird regelmäßig angeboten. Der Fachbereich BCI unterstützt die Schule bei der Durchführung Selbstmanagementsseminar in der Räumen der Universität. Es besteht weiterhin eine sehr enge Zusammenarbeit mit den naturwissenschaftlichen Fachschaften unserer Schule.

 

EMC-Test

 

Die EMC Test NRW GmbH bietet Unterstützung bei der Recherche und Erstellung von Facharbeiten. Im naturwissenschaftlichen Bereich besteht eine intensive Kooperation mit dem Ziel Schüler praxisnah an das Studium und die Berufsfelder in den MINT-Fächern heranzuführen.

 

Agentur für Arbeit

 

Die Kooperation mit der Agentur für Arbeit setzt sich das Ziel den Schülern einen erfolgreichen Übergang zwischen Schule und Beruf zu ermöglichen und dazu die Zusammenarbeit zwischen Schule und Berufsberatung weiterzuentwickeln.

Für die Oberstufe wird ein Bewerbungscheck für Jugendliche, die eine Ausbildungsstelle suchen, angeboten. In der Schule findet regelmäßig individuelle Berufsberatung durch Agentur für Arbeit statt. Herr Löser bietet für die Abiturienten eine spezielle Veranstaltung zum Zulassungsverfahren an. Selbstverständlich ist die Teilnahme an unserer hausinternen Berufsinformationsbörse.

 

4. Übersicht Matrix Berufswahlfahrplan für die Oberstufe

 

zum download:

Berufswahlfahrplan_Sek_II.pdf

 



[1] im Folgenden zitiert nach: Berufsorientierung in der Sekundarstufe I, der gymnasialen Oberstufe, im Berufskolleg und im Weiterbildungskolleg (Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung zur Berufsorientierung vom 06.11.2007 zu BASS 12 – 21 Nr.1)

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