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Fachbereich Latein am Helene-Lange-Gymnasium

 

Salvete, amici et amicae linguae Latinae!

 

 

Auf dieser Seite können Sie sich über das Fach Latein informieren.

 

 

Colloss

 

 

 

 

Lehrpersonen am HLG:

Frau Egyptien (Latein, Sport)

 Frau Haselhoff (Latein, Mathematik, Religion)

Herr Klanert (Latein, Sport)

Frau Rawohl (Latein, Religion)

Frau Stöcker (Französisch, Latein)

 

 

 

Aufgaben und Ziele des Lateinunterrichts

 

Latein wurde über Jahrhunderte hinweg in allen Teilen des Imperium Romanum von Nordafrika bis in das heutige Großbritannien hinein gesprochen. In ihr wurden Verträge und Gesetze niedergeschrieben, Reden gehalten und bedeutende literarische Werke verfasst.

Auch nach dem Ende des römischen Reiches behielt die lateinische Sprache in Europa und anderen Teilen der Welt bis in die Neuzeit hinein als Sprache der Kirche, der Wissenschaft, der Verwaltung und des Rechts große Bedeutung. In den romanischen Sprachen, die sich kontinuierlich aus dem Lateinischen weiterentwickelt haben, sowie im Deutschen, Englischen und anderen europäischen Sprachen, die eine Vielzahl von Einzelelementen entlehnt haben, lebt die lateinische Sprache noch heute fort. Zahlreiche Fremdwörter und die wissenschaftliche Begrifflichkeit haben ihren Ursprung im Lateinischen. Insofern gilt Latein als Basissprache Europas.

BaumundText

 

Lateinische Texte eröffnen den Zugang zu einer in der Vergangenheit liegenden und in der Gegenwart wirksamen Welt. Sie befassen sich mit den jeweiligen Lebensbedingungen, mit gesellschaftlichen, politischen, kulturellen, religiösen und philosophischen Themen, mit menschlichen Erfahrungen und Schicksalen, mit Werten und Normen des Handelns. So spiegeln sie sowohl historisch und subjektiv bedingte Sichtweisen als auch Reflexionen und Erkenntnisse, die normative Kraft entfaltet und unsere Geisteswelt geprägt haben.

 

Eine zentrale Aufgabe des Lateinunterrichts ist vor diesem Hintergrund die Befähigung der Schülerinnen und Schüler zur historischen Kommunikation.

 

Die Schülerinnen und Schüler treten in einen Dialog mit dem lateinischen Text und erschließen seine Mitteilung. Dadurch setzen sie sich mit den vorgefundenen Aussagen und Fragestellungen auseinander, stellen Beziehungen her zu ihrer eigenen Zeit und Lebenssituation und suchen nach individuellen Antworten auf die Mitteilungen des Textes. Schülerinnen und Schüler entwickeln auf diese Weise Verständnis für fremde Vorstellungen und Handlungsweisen, sie erkennen Elemente von Kontinuität und Wandel, entdecken wichtige gemeinsame Grundlagen europäischer Kultur und erhalten dadurch Unterstützung bei der persönlichen Orientierung und Selbstbestimmung in der Gegenwart und Zukunft.

 

Latein ist als Gegenstand des Unterrichts keine Sprache, die der unmittelbaren Verständigung dient. Als überschaubares System stellt sie ein Modell von Sprache dar, das sich aufgrund der historischen Distanz in besonderer Weise für sprach-reflektierendes Arbeiten anbietet.

Das Verstehen lateinischer Texte erfolgt in einem differenzierten Erschließungs- und Übersetzungsprozess. Dieser setzt sichere Kenntnisse in Lexik, Morphologie und Syntax der lateinischen Sprache, methodische Fertigkeiten und Wissen aus den Bereichen der römischen Geschichte und Kultur und der Rezeption der Antike voraus.

Der Erschließungs- und Übersetzungsprozess fördert  Genauigkeit, systematisches Vorgehen, überlegtes Abwägen von Alternativen und kritisches Beurteilen von Lösungsversuchen. Durch das sprachkontrastive Arbeiten werden die Schülerinnen und Schüler in die Lage versetzt, die deutsche Sprache differenzierter zu gebrauchen.

Semantische, strukturelle und methodische Zugangsmöglichkeiten erleichtern ihnen das Verstehen und Erlernen weiterer Fremdsprachen.

 

(aus dem Kernlehrplan Latein SI, 2009)

 

 

 

 

Wahlmöglichkeiten

 

Latein als zweite Fremdsprache: ab Klasse 6

Latein als dritte Fremdsprache: ab Klasse 8

Für mehr Informationen, ob Latein die richtige Wahl für Ihr Kind ist: Flyer "Latein am HLG"

 

 

Stundentafel für das Fach Latein in der Sekundarstufe I:

 

Klasse 6

Klasse 7

Klasse 8

Klasse 9

 

4 h

3 h

4 h

3 h

 

 

Stundentafel für das Fach Latein in der Sekundarstufe II:

 

Jahrgangsstufe 10

 

3 h

 

 

Erreicht man am Ende der Jahrgangsstufe 10 (bei Latein als dritter Fremdsprache: am Ende der Jgst. 11) mindestens die Note „ausreichend“, erhält man das Latinum.

 

Das Latinum

 

Das Latinum ist die Definition eines Standards an Kenntnissen und Kompetenzen im Umgang mit lateinischen Texten hinsichtlich der Fähigkeit, lateinische Originaltexte zu verstehen und zu übersetzen. Der Nachweis des Latinums wird bei der Zulassung zum Studium bzw. bei der Zulassung zum Examen in zahlreichen Fächern gefordert, und zwar sowohl in Studiengängen, die mit einem Staatsexamen abschließen, wie auch bei hochschulinternen Prüfungen (Magister, Promotion). An den einzelnen Universitäten in Nordrhein-Westfalen und den übrigen Bundesländern gelten hinsichtlich des Latinums unterschiedliche Bedingungen. In der Regel können über die Homepages der jeweiligen Universitäten die konkreten Bedingungen abgefragt werden.

 

Für mehr Informationen:

https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Schulsystem/Schulformen/Gymnasium/Merkblaetter/Merkblatt_zum_Erwerb_des_Latinum.pdf

 

 

Verteilung der Klassenarbeiten und Klausuren

 

Klasse 6

Klasse 7

Klasse 8

Klasse 9

 

 

3

 

3

 

2 / 3

 

2

 

 

Jgst. 10.1

Jgst. 10.2

2 (zweistündig)

2 (zweistündig)

Angegeben ist die Anzahl der Arbeiten pro Halbjahr. In der Klasse 9 werden die Arbeiten zweistündig geschrieben.

 

 

Außerunterrichtliche Angebote

 

 

Haltern

 

Westfälisches Römermuseum Haltern

 

Haltern bietet in seinem modernen Römermuseum Funde aus fast 100 Jahren archäologischer Forschung vor Ort, die auf der Tatsache basieren, dass römische Truppen vor etwa 2000 Jahren Militärlager im Lipperaum anlegten, um Germanien zu einer römischen Provinz zu machen.

Das Halterner Römermuseum wurde exakt an einem solchen Lagerplatz errichtet. Dieser Bezug zum Alltagsleben der römischen Soldaten wird von der Museumsleitung in anschaulicher Form dargestellt und durch praktische Übungen veranschaulicht. Die Exponate – unterstützt durch Abbildungen, Modelle und erläuternde Texte – vermitteln ein lebendiges Bild der Zeit um Christi Geburt in unserem Raum.

Museumspädagogische Angebote, die speziell für verschiedene Altersgruppen entwickelt wurden, befassen sich mit dem Auftreten und den Lebensformen der Legionäre und deren Eindruck auf die Kelten und Germanen der damaligen Zeit.

 

 

Xanten

 

Archäologischer Park Xanten

 

Auf dem Gebiet der römischen Zivilstadt COLONIA ULPIA TRAIANA befindet sich der Archäologische Park Xanten. Neben Ausgrabungen werden hier einzelne charakteristische Gebäude rekonstruiert und als geschichtlicher Teil sichtbar gemacht. Da Colonia Ulpia Traiana als einzige große Stadt nördlich der Alpen in späterer Zeit nicht überbaut wurde, blieb ihr Grundriss unter Äckern und Wiesen erhalten. Angelegt war sie wie die meisten römischen Städte mit einem Netz rechtwinklig verlaufender Straßen, umgeben von einer hohen Mauer mit Toren und Türmen. Dahinter lagen die Wohnhäuser, Tempel, Verwaltungsgebäude, Bäder und ein großes Amphitheater. Hier lebten rund 10000 Menschen. Ausgrabungen im 19. Jahrhundert brachten Schmuck, Plastiken und Gebrauchsgegenstände ans Tageslicht, die heute zum Teil im Regionalmuseum in Xanten zu besichtigen sind.

 

Da zum Alltag einer römischen Stadt das Spiel gehörte, widmete man im Archäologischen Park dieser Beschäftigung erhebliche Aufmerksamkeit. Neben sportlichen Wettkämpfen, die häufig militärischen Charakter trugen, liebten die Römer Ballspiele, Glücks- und Brettspiele. Viele dieser Spiele unterscheiden sich kaum von unseren heutigen Spielen und können vor Ort nachgespielt werden.

Im teilrekonstruierten Amphitheater, das in der Antike 12000 Zuschauern Platz bot, finden heute vor 3000 Zuschauern zahlreiche Veranstaltungen statt.

 

 

Köln

 

Römisch – Germanisches Museum

 

Als im 16. Jahrhundert in Köln das Interesse an der Antike erwacht, werden römische Friedhöfe an den Ausfallstraßen entdeckt und zahlreiche Grabbeigaben gesammelt.

Umfangreiche Baumaßnahmen in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts führten zu zahlreichen Funden: Mauerwerk römischer Gebäude, Steindenkmäler, Grabbeigaben, Gläser, Keramikgefäße und Schmuckstücke.

In den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts entdeckte man auf Kölner Boden römische Gutshöfe, Reste einer römischen Wasserleitung und fränkische Gräberfelder.

Großes Aufsehen erregte 1941 die Aufdeckung des Dionysosmosaiks.

Kriegszerstörungen brachten überbaute Teile der Stadtmauer wieder zum Vorschein.

1953 fand man die mächtigen Mauern des römischen Praetoriums, dessen Ausgrabungen unter dem neuen Rathaus erhalten blieben.

1974 eröffnete man in unmittelbarer Domnähe das Römisch – Germanische Museum, das über einem ausgedehnten Wohnpalast aus römischen Zeit errichtet wurde, zu dem der Fußboden mit dem weltberühmten Dionysosmosaik gehört. Im Eingangsbereich des Museums fand das 1967 ausgegrabene 14 Meter hohe Grabmal des Poblicius seine Aufstellung. Steindenkmäler (Grabsteine, Weihesteine, Altare), Gläser , Keramikgefäße, Schmuck, Bronzewerke, weitere Mosaikfußböden ergänzen den Eindruck einer kostbaren, gut und übersichtlich präsentierten, umfangreichen Sammlung.

Hier wie auch im Praetorium bietet der Museumsdienst der Stadt Köln nach Absprache altersgerechte Führungen zu unterschiedlichen Themen.

 

 

Rom / Neapel

 

Mehrtägige Exkursion (z.B. nach Rom oder Neapel) in der Jahrgangsstufe 10

 

 

romfahrt

 

 

 

Tag der Offenen Tür

(Schreibwerkstatt Latein und Französisch / Informationen zur Sprachenwahl in der Jahrgangsstufe 6)

 

offeneTuer

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