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Für Amerikaner gibt es viele Gelegenheiten, Neues in Deutschland zu entdecken: ob es sich um Bauwerke wie das Brandenburger Tor oder den Kölner Dom handelt, um unterschiedliches Essen oder die gerade in Dortmund ausgeprägte Leidenschaft für Fußball und den BVB. Diese Erfahrungen konnten kürzlich amerikanische Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines Schüleraustausches mit dem Helene-Lange-Gymnasium in Dortmund machen.

Seit über zwanzig Jahren pflegt das Helene-Lange-Gymnasiums einen Austausch mit der Partnerschule Millard South in Omaha, Nebraska. Dies ist der längste bestehendede mit einer amerikanischen Schule in Dortmund. Waren 2012 19 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10-12 unter Leitung der Lehrkräfte Arne Landgraf und Barbara Greive in den USA gewesen, so stand in diesem Jahr für zwei spannende Wochen der Gegenbesuch der amerikanischen Schülerinnen und Schüler auf dem Programm.

Vor dem Besuch in Dortmund standen drei Tage Berlin auf dem Programm. Insgesamt 10 amerikanische Schüler der Jahrgangsstufen 11-12 sowie die beiden Kollegen Tim Seeger und Kim Harpole erkundeten dabei ausgiebig die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten.

Am Donnerstag ging es dann Richtung Dortmund, wo die deutschen Gastfamilien die amerikanische Gruppe herzlich begrüßten. Teilweise kannten sich die Schüler noch aus dem letzten Jahr, Kontakte wurden in der Zwischenzeit via Facebook aufrecht erhalten. Nach der ersten Nacht in der Gastfamilie begleiteten die amerikanischen Schüler ihre Gastgeber in den jeweiligen Unterricht und gewannen so Einblicke in den deutschen Schulalltag. Auch die deutschen Schüler gewannen Einsichten in den Alltag der Amerikaner, den diese durch Präsentationen und Besuche verschiedener Klassen und Kurse vermittelten.

Neben dem Unterricht standen auch verschiedene Programmpunkte auf dem Plan, so etwas ein Ausflug nach Köln mit Führung durch den Kölner Dom sowie der Besuch der mittelalterlichen Burg Eltz. Des Weiteren wurde die Gruppe auf offizielle Einladung von Oberbürgermeister Sierau in das Dortmunder Rathaus eingeladen und dort von Bürgermeister Sauer empfangen. Darüber hinaus waren die Gastfamilien bemüht, ihren Gästen Besonderheiten ihrer Heimat zu zeigen, eine Stadionführung war ebenso eine Selbstverständlichkeit wie ein Ausflug zum Phönixsee. Auch die regionale Küche mit z.B. Currywurst wurde ausgiebig probiert sowie Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Lebenswelt von deutschen und amerikanischen Jugendlichen festgestellt.

Der Gegenbesuch der deutschen Schüler wird im Frühling nächsten Jahres stattfinden, wenn deutsche Schüler sich erneut auf den Weg nach Omaha machen werden, um diese langjährige Austauschtradition weiterhin aufrecht zu erhalten.

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