Einführung Chemie

 

Die Fachschaft Chemie stellt sich vor

 

Bei vielen Schülerinnen und Schülern „gilt Chemie als eines der schwierigsten Unterrichtsfächer mit sehr hohen Anforderungen", weil Motivation und Interesse schon nach wenigen Schuljahren nachlassen (vgl. Brandt, 2005, S. 49ff.).

In Anbetracht dessen existieren außerschulische Initiativen wie Schülerlabore, um das Interesse von Heranwachsenden für Naturwissenschaften zu fördern (vgl. Brandt, 2005, S. 57).

Die Fachschaft Chemie des Helene-Lange-Gymnasiums greift diese Initiativen auf und integriert Schülerlaborprojekte kompetenzorientiert in den Unterricht.

Der Fokus auf experimentelles Arbeiten wird jedoch nicht nur bei Unterrichtsgängen deutlich, sondern vor allem im „Alltagsgeschäft“.

Gleich zu Beginn der Klasse 7 werden die Schülerinnen und Schüler mit Hilfe eines „Laborführerscheins“ an naturwissenschaftliche Denk- und Arbeitsweisen herangeführt.

Daneben zeichnet sich die Unterrichtsgestaltung durch kooperative Lernmethoden aus. So stellen „Gruppenpuzzle“, „Lernen an Stationen“, "Lernfirma", "Kugellager", etc. auch im Chemieunterricht gängige Unterrichtsmethoden dar und tragen durch eine Kompetenzförderung im Bereich der Kommunikation sowohl zur Persönlichkeitsentwicklung als auch Interessenförderung bei. Denn laut Deci und Ryan (1993) kann sich intrinsische Motivation bzw. ein Interesse für etwas nur dann ausbilden, wenn sich ein Schüler bzw. eine Schülerin als kompetent und selbstbestimmt wahrnimmt.

Ein guten Einblick in die Arbeitsweise der Fachschaft Chemie bietet der "Tag der offenen Tür", an dem die Kinder der Grundschulen angeleitet durch Schülerinnen und Schüler des Helene-Lange-Gymnasiums an verschiedenen Stationen experimentieren und arbeiten können. Dies ist jedes Jahr wieder eine beliebte Anlaufstation, welche die Vorfreude auf den Chemieunterricht ab Klasse 7 weckt.

 

Literatur:

Brandt, A. (2005). Förderung von Motivation und Interesse durch außerschulische

Experimentierlabors. Göttingen: Cuvillier Verlag.

Mietzel, G. (2007). Pädagogische Psychologie des Lernens und Lehrens. Göttingen:

Hogrefe.

 

 

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